Alexa! Was kannst du alles? Ich kann Musik abspielen, Fragen beantworten, … und einiges mehr .  Amazon echdot – Einrichtung

Was dich erwartet

Nach den zahlreichen Informationen, die du auf etlichen Seiten im Netz und des Herstellers finden kannst, scheint Alexa ein überaus tüchtiges Wesen zu haben. Sie kann wohl schon einige Dinge im Haushalt für dich erledigen. Nun ja, aber bevor du dieses austesten und Alexa, bzw. den Echo Dot von Amazon näher unter die Lupe nehmen kannst, steht natürlich die Einrichtung bevor.

Diese Einrichtung fällt realtive simple aus, wie ich finde. In nur wenigen Schritten begleitet durch die App von Amazon bist du in der Lage, Alexa als ein netten Gast bei dir begrüßen zu dürfen.

Nach dem du die App aus dem jeweiligen Store herunter geladen hast, bist du dran dir einen Account einzurichten, ODER du kannst deinen normalen bereits bestehenden Amazon-Account nutzen. Hier würde ich vorschlagen, also falls du es eh noch nicht gemacht haben solltest, was ich mir nicht vorstellen kann, dass du nen gewissen Betrag von 69 Kröten in die Hände nimmst und dir einen Amazon Prime Account zulegst. Tu dir mal was gutes. Über Amazon Prime hast du zahlreiche Vorteile, und dieses bezieht sich nicht nur auf den genialen Versand, sondern auch du kannst Amazon Musik und Video u. a. nutzen. Dieses ist zum Beispiel eine Geschichte, die du in deiner App nach der Einrichtung definieren kannst. Alexa spiele Musik von meiner Amazon Musik Liste ab….

Aber alles in allem, wie schon gesagt, erfolgt die Einrichtung völlig problemlos. Allerdings, wie ich finde ist die App nicht wirklich klasse aufgebaut. Das Hauptmenü (mit den drei Strichen) ist soweit übersichtlich dargesellt und beinhaltet etliche Funktionen, aber dieses Menü ist nicht immer direkt erreichbar. Bist du in einem der Navigationspunkte und den Tiefen verschwunden, musst du wirklich über einen links Pfeil komplett dich zurück klicken. Wahrlich keine Meisterleistung Amazon.

Der größte Klopper kommt für mich noch. Also Grundsätzlich sollst du ja mit sogenannten Skills dein Leben wahrlich vereinfachen. Skills sind wohl Applikationen und Kooperation mit bestimmten Dritt-Anbietern, wie zum Beispiel tado, BMW, myTaxi, Philips Hue, und und und. In den Einstellungen des Echo Dot kannst du deinen jeweiligen Standort manuell definieren, was ich auch nicht so prickelnd finde. Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass du hier neben diesem Standort auch entsprechend deine Sprache auswählen kannst. Klar, für mich kommt natürlich nicht gerade chinesisch zum Einsatz und so wähle ich Deutsch aus. Dieses bedeutet, dass du mit Alexa in dieser Sprache kommunizieren kannst und sie dir auch entsprechend antworten wird.

Soweit schön und gut, nur mit dieser Auswahl unserer vertrauten Sprache definierst du auch die Möglichkeiten bzw. die vorhandenen Skills und Smart Home-Applikation etc. Leider hat Amazon anscheinend vergessen diese für den deutschen Sprachraum freizugeben. Denn ich erhalte nur nachstehenden Fehlermeldung und bin wahrlich nicht begeistert. Eine genaue Erklärung habe ich bis jetzt nicht gefunden. Ich kann dir auch nicht sagen, ob dieses explizite nur an meinem Gerät liegt, aber eine Google Suche hat mir eines versichert, ich bin wohl doch nicht alleine damit. In manchen Fällen würde sich wohl die Amazon Hotline drum kümmern, aber in einigen halt auch nicht.

Mit diesem Problem ist es mir leider nicht gegönnt einige Funktionen und Tools ausprobieren zu können. Was ich allerdings festgestellt habe, dass, ich hatte mal kurz die Sprache umgestellt, du zum Beispiel im Bereich Smart Home in englischer Sprache definieren kannst und diese dann Einstellungen, wenn du wieder zurück stellst bestehen bleiben. Aber klasse ist das wahrlich nicht.

Ach ja, apropos Smart Home. Also die Möglichkeiten der Nutzung der Tools für den Bereich Smart Home aber auch die Möglichkeiten in der App Alexa sind absolut katastrophal. Die einzelnen Lampen werden nach einem Suchlauf in der Regel gefunden, aber die dortigen Namen lassen sich nicht verändern. Selbst die Szenen werden mit eingelesen, aber sind so nicht zu gebrauchen. Du kannst dann Gruppen bilden, aber vorsichtig, hast du bereits welche vorher eingerichtet musst du diese erst in der App wieder löschen. Ausserdem kannst du nur die Gruppen nutzen um Licht ein- und auszuschalten bzw. zu einem bestimmten Prozentsatz zum leuchten zu bringen.

Bestimmte Szenen, Lichtambiente, Regeln, Timer und so weiter, lassen sich hier nicht definieren. Meines Erachtens völlig nutzlos dieses System. Ach ne, bis auf Küche an, Küche aus, Alle Lampen aus, kannste hier nicht wirklich was Schönes machen. Aber wir wollen ja noch mal alles genauer unter die Lupe nehmen und einige Anwendung näher uns anschauen. Ein kleiner Erfahrungsbericht wird entsprechend folgen. Versprochen.

Des Weiteren, was ich bis jetzt schon mal festgestellt habe, dass die Möglichkeiten zur Nutzung von bereits installierten Apps auf dem Smartphone nicht gerade von großem Erfolg gekrönt ist. So kannst du wohl, als iPhone Benutzer nicht deine Notizen oder Erinnerungs-Apps von Apple nutzen. Noch schliimmer finde ich, dass du keine Möglichkeit hast deinen eigenen iPhone Kalender einzubinden oder zum beispiel deine Mail-App. Also hier verweigert Amazon leider alles und fällt für mich fast schon durch. Ich kann auch keine Accounts anderer Anbieter (z.B. die Apple-Id hinterlegen, damit somit Daten aus der iCloud geladen werden können). Echt arm. Sorry.

Sicherlich verstehe ich wenn Amazon hier was eigenes schaffen will, aber wer nutzt schon ein Amazon Fire Phone? Naja werden wir im neuen Bericht mal näher drauf eingehen. Aber vielleicht hat ja einer meiner Leutz hier ne Idee und kann was dazu sagen.


Gerät hinzufügen

So jetzt geht es noch kurz hier um die Einrichtung selber. Also wie gesagt, es ist wahrlich easy, dass Dingen ans Laufen zu bekommen. Stecker in die Steckdose, mit Alexa verbinden und sie beginnt an zu leuchten. Nach der Kabelei musst du entsprechend die App Alexa von Amazon dafür nutzen um hier einen guten Draht zu diesem weiblichen Wesen aufbauen zu können. Vorerst ist die Geschichte mit dem WLAN und der Connection dran, im Anschluss kannst du dann irgendwelche Musikboxen über Bluetooth oder die direkt zum über Klinke mit dem Echo Dot verbunden sind einrichten. Seher schade, finde ich an dieser Stelle, dass es keine Möglichkeit gibt, bereits über WLAN vorhandene Boxen zu suchen und diese nutzen zu können. Ach ja, wo wir gerade von Sprechen, sehr schade, finde ich auch, dass Amazon der Dotter kein LAN-Anschluß für die Stabilität mit gegeben hat, dafür aber Klinke. Also irgendwie macht das nicht wirklich viel Sinn, aber egal.

Nach dem Boxen, öhm Anschluss deiner Ausgabegeräte, darfst du dir erst mal ein schickes Video ansehen. Erst im Anschluss geht es dann für dich weiter mit dem Testen von Alexa. Hier bekommst du einige Frage vor gegeben, die du ihr dann stellen kannst. In der Regel klappt dieses wirklich klasse, also das mit dem Antworten, aber bei mir wollte Alexa erst mal das Wetter aus seinem Heimatort verkaufen. Erst nach Änderung in den Einstellungen und dem weiteren Fragen klappte das dann zuverlässig. Danach biste dann erst mal fertig mit dem Einrichten.


Die Einstellungen

Die Einstellungen sind, wie ich finde doch irgendwie wirr, wie ich finde, es ist nicht immer gleich klar, was der Autor mir damit sagen möchte. Ausserdem ist die Auswahl der Möglichkeiten irgendwie nicht wirklich durchdacht. Es ist echt schade, dass man hier nicht immer auf bereits auf dem Smartphone installierte Apps zugreifen kann. Hier stehen die Kooperation von Amazon mit Drittanbietern eher im Fokus. So finde ich es echt mies, dass keine bereits auf dem Telefon vorhandene Musikbibliothek zurückgegriffen werden kann, nein hier gilt nur Amazon Musik, ach ja und eines der kooperativen Radio-Apps. Solche beschränkten Möglichkeiten gibt es halt bei allen anderen Einstellungen auch.

Aber auch die Namensgeben für zum Beispiel Spracheinkauf oder Haushaltsprofil sind nicht wirklich genial gewählt. Ach ja, wenn du auf den Punkt „Ein neues Gerät einrichten“ klickst, verschwindest du komplett aus der App und kannst keinen einzigen Schritt mehr zurück gehen. Hier ist nur das Schließen und das Neuaufrufen der App erfolgreich. Naja. Also meiner Meinung nach muss die App dringend überarbeitet werden.


Das Video