Apple Software

Allgemeines

Wir reden hier von einem Produkt von Apple, aus dessen Bauch nicht nur die Hardware, die Apple Watch 2 stammt, nein wir reden hier auch von der vom Hersteller eigens gestrickten Software, dem watchOS 3, welches direkt von Werk aus mit ausgeliefert wird.

Ich war bis lang immer sehr skeptisch ob überhaupt ein völlig reibungsloser Umgang mit einer Software die Uhr am Handgelenk funktionieren würde. Das Display ist nun mal sehr klein, und hier alle Möglichkeiten unterzubringen, die eine Bezeichnung „smart“ im Gegensatz zu einer normalen Uhr rechtfertigen kann, kaum vorstellbar. Den Aufruf einzelner Funktionen über die absolut kleine Miniaturdarstellung der Icons der einzelnen Apps stellte ich mir wirklich sehr schwierig und vor allem chaotisch vor. Chaotisch in dem Sinne, dass ständig irgendeine Anwendung auf dem super kleinen Display gesucht werden muss und ewig braucht um diese dann nutzen zu können. Manche Apps benötigen auf den zahlreichen Smartphones schon eine gewisse Zeit, um verwendet werden zu können, diese Problematik hatte ich auch bei dieser Uhr vermutet.

 

Aber liebe Leutz, all meine Befürchtungen waren völlig unbegründet. Ehrlich. Ich bin mega überrascht, wie einfach die Handhabung mit der Uhr und den einzelnen Applikationen ist. Sicherlich ist die Darstellung der Icons auf dem Display gewöhnungsbedürftig, und wenn man alle zur Verfügung stehenden Apps einbindet, durchaus chaotisch, aber auch hier gilt die Regel der Selbstdisziplin. Wer sich nur auf die wesentlichen Bereiche konzentriert und nicht gleich das Fass zum Überlaufen bringt, der hat wirklich Spaß mit dieser Uhr.

Der Nutzen ist echt gigantisch, bzw. die Möglichkeiten sind echt beeindruckend. Im Laufe des normalen Tragens deiner Apple Watch wirst du automatisch vergessen welche Möglichkeiten die Uhr dir bietet und dich fast ausschließlich auf die normalen Dinge konzentrieren. Der Aufruf von verschiedensten Apps wird eher nebensächlich, ihr werdet euch auf eine Handvoll ok, zwei Händevoll an Programme konzentrieren und die anderen eher ignorieren. Das ist nun mal der Lauf der Dinge, und seien wir mal ehrlich, brauchen wir so viele Dinge überhaupt? Anscheinend nicht, denn der Alltag zeigt euch genau, was unbedingt erforderlich ist und was nicht. Wenn ihr euch aber bei diesen auserkorenen Apps auf die Nutzung konzentriert, habt ihr schon gewonnen und ein Stück mehr „Lebensqualität“ (ich weiß etwas übertrieben) erreicht.

 

watchOS 3

Technik

In den Einstellung der Uhr in der App Watch könnt ihr euer eigenes OS vom Layout her zusammenstellen, so wie ihr es gerne haben möchtet. Um im Anschluss in diesem App-Layout nachher navigieren zu können, sind die beiden folgenden Techniken von entscheidender Bedeutung.

1. Dock“

Grundsätzlich ist es so, dass ihr über den kleinen Druckschalter rechts an der Seite (direkt neben der Krone) durch ein einmaliges Drücken eine kleine Übersicht, wie beim iPhone durch einen Doppelklick der Home-Taste, erhaltet, welche Apps gerade geöffnet sind. Somit wird auch auf der Apple Watch ein gewisses Maß an Multitasking ermöglicht. So braucht ihr auf jeden Fall nicht ständig über die Krone zurück zum App-Layout. Was ebenfalls über diese Übersicht dann möglich ist, ist das Schließen von im Dock abgelegten Apps, sowie das Hinzufügen von geöffneten Programmen ins Dock. Allerdings das Beenden von geöffneten Apps, so habe ich die Erfahrung gemacht, ist nicht möglich. Ich drücke und wische aber nö, die Apps lassen sich nicht schließen. Warum Apple dieses nicht ermöglicht ist mir echt nicht klar.

Des Weiteren werden in dieser Übersicht euch Apps angezeigt die permanent im sogenannten „Dock“ untergebracht sind. Das sollten nur drei bis vier Apps sein, die ihr selber auf der Uhr oder über die App auf dem iPhone definieren könnt. Diese Darstellungsart fungiert dann quasi als Favoritenliste eurer Apps. Ist im Grunde nach eine sehr schöne Geschichte, gerät aber auch sehr schnell in Vergessenheit muss ich sagen.

2. Digital Crown

Die Krone ist wohl das bekannteste und wichtigste Teilchen an der Apple Watch, natürlich neben den Sensoren. So zu sagen, das Kronjuwel. Ganz so neu ist so ein kleines Drehrad nicht unbedingt, wir wollen uns alle daran erinnern, dass dieses Dingen an den meisten unserer Uhren aus unserer Kind- und Jugendzeit ebenfalls dran getackert war. Da haben wir es aber fast ausschließlich für den Zweck verwendet die Uhrzeit manuell einzustellen. Aber die Krone ist bei der Apple Watch Goldwert. Mit ihr könnt ihr u. a. die einzelnen Apps aus der Versenkung eures App-Layouts hervorheben und öffnen, in den einzelnen Apps herumscrollen, Elemente auswählen, Time Travel für zukünftige Termine einsehen, oder aber auch den Ruhemodus der Apple Watch beenden.

Aber die Krone ist natürlich nicht nur zum Drehen da, sondern ihr nutzt sie um entsprechend bestimmte Aktionen ausführen bzw. eure Auswahl in den einzelnen Apps zu bestätigen. So schön und sinnvoll diese Bedienungsart auch ist haben sich wohl einige User im Netz mehr oder weniger immer mehr über Probleme mit diesem kleinen Schnuckel beschwert. So soll das Drehrad zum Beispiel bei längerer nutzungsfreien Zeit nur noch mit Widerstand drehen lassen. Dieses liegt wohl nach Apple-Support Info an der Staub- und Schmutzempfindlichkeit der Krone.  Also ich muss sagen, im Verlaufe des 40-tägigen Test meiner Apple Watch kann ich diese Erfahrung bei weitem nicht teilen. Das Dingen funzt wie beim ersten Mal.

Dieses Problem ist wohl nur eines von vielen im Netz die mit der Digital Crown existieren. vieles mag vielleicht richtig sein und manches meiner Meinung nach übertrieben, aber wie bei dem beschriebenen Problem, konnte ich keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Funktion  bei meiner Testuhr feststellen. Ich bin absolut zufrieden.

Eine wunderbare Sache bei der Krone finde ich noch, dass ihr zum Beispiel wenn ihr mal mit der holden Meid im Kino gemütlich nen Film anseht und ihr Wissen wollt wie lange ihr noch aushalten müsst, nur langsam an dem Rad nach oben drehen braucht, um dann schrittweise die Helligkeit des Bildschirms, und somit der Uhr, zu verändern. Also das finde ich wirklich eine klasse Geschichte.

Ansonsten kann ich sagen, wer weiteres über die Digital Crown erfahren möchte googled oder geht mal auf die Support-Site von Apple.

Einige der interessante Apps stelle ich euch im gesamten Testbericht genauer vor und hoffe euch damit einen größeren Einblick geben zu können, was ihr alles mit der Watch anstellt. Ansonsten war es jetzt erst mal alles von mir.

Was die Uhr angeht, so bin ich überzeugt, dass sich hier noch sehr viel tun wird, und wir bestimmt schon mit der nächsten Generation im Herbst überrascht werden, was alles mit solchen Geräten möglich ist. Diese Uhr ist wie die Brüder der Smartphone, Tablet und Computer-Kategorie auch, ein Wunderwerk der Technik und ‚Ingenieurskunst‘. Glanzvoll werden die unterschiedlichsten Komponenten zusammen gepackt, mit der abgestimmten Software kombiniert und in den Händen hältst du ein rundum gelungenes zukunftweisendes Produkt.

Ich kann nur sagen, ich bin durchweg überzeugt von der Apple Watch und freue mich schon riesig darauf die neuste Generation (verkauf vermutlich im Frühjahr 2018) erwerben und diese mit meinen sportlichen Aktivitäten verbinden zu können.

Was Apple selber angeht, so kann man Feind sein oder auch Freund sein. Sicherlich obwiegt bei mir die Begeisterung für diesen Apfel, und ich muss sagen, und ich bin ständig damit konfrontiert, habe ich selten solche Top-Geräte gesehen. Entscheidet selber ob diese etwas für euch sind oder nicht. Diese „Last“ müsst ihr selber tragen

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