Wie gesund ist dein Zuhause? Diese Frage sollte man sich durchaus mal stellen, eine Antwort liefert der neue Netatmo Healhty Home Coach. Netatmo Healthy Home Coach – Einrichtung

Was dich erwartet

Eine Antwort auf die Fragen, wie gesund dein Zuhause wirklich ist hat dir bestimmt noch keiner gegeben. Eher wurde nur festgestellt, dass eventuell in deinen eigenen Vierwänden die Müdigkeit stets sehr groß ist, du dich eventuell über trockene Luft beklagst und dich wunderst, warum viele deiner Geräte Nachts durch entsprechende Geräusche dich stets aus dem Schlaf reißen. Aber einen richtigen Reim darauf machen konntest du dir bis jetzt nicht. Oder?

Nun denn, jetzt ist es soweit, der neue Netatmo Healthy Home Coach sorgt mit seiner passende App dafür, dass du stets darüber bescheid weißt, wo welche Probleme liegen und gibt dir Tipps wie du diese verändern kannst.

Aber wir wollen mal langsam anfangen. Nach dem Unboxing, welches du ja dir bereits angesehen hast, steht die Einrichtung des kleinen smarten Wunders an. Über die notwendigen Voraussetzungen wie WLAN im 2,4GHz-Frequenzbereich (er kann keine 5 GHz), entsprechendes Smartphone und einer Bluetooth-Verbindung brauche ich wohl nicht zu sprechen oder?

Die Einrichtung erfolgt über die hauseigene App von Netatmo, welche du dir ganz locker aus der Hüfte, aus dem jeweiligen App-Store herunterladen kannst. Für die Durchführung dieser schnuckeligen Prozedur kannst du wie bei fast allen Smart Home Produkten der verschiedensten Herstellern, die beigefügte zwei Seiten Anleitung zur Seite knallen und schön gepflegt erst mal einen Account bei Netatmo über die App anlegen. Wenn du natürlich bereits über einen ensprechenden Mitgliederstatus verfügst, kannst du diesen verwenden.

Das Handling und die Verknüpfung mit HomeKit erfolgt über die App. Achja, falls du dich gerade so wage an die Wetterstation von Netatmo bezogen auf die aufgeführten Funktionen erinnerst; also der Hauptunterschied zwischen diesen beiden Geräten liegt wohl vor allem an der Anbindung zu Apple HomeKit. Ok, die Farbe des neuen Teilchens ist auch nicht von der Hand zu weisen. Die weiteren Änderungen zur Wetterstation hatte ich ja bereits schon mal im Unboxing-Video erläutert, aber hier kommen die noch mal.

Neben der Farbe und der HomeKit-Geschichte, kann das neue Gadget dir direkt Push-Nachrichten mit Tipps auf das Smartphone jagen. Ausserdem, und dieses ist eher negativ, kannst du dieses Gerät nicht mit anderen Geräten koppeln, sondern du benötigst für jeden Raum ein eigens Dingen. Das bedeutet, es ist nicht modular aufgebaut und kann durch weitere Geräte ergänzt werden. Wer ein Freund von IFTTT ist, der wird hier enttäuscht sein. Das Gerät macht einen auf Solo und läßt externe Anwendungen völlig außen vor. Ach ja, die App für diesen Coach ist auch nicht gerade sehr aussagekräftig, bzw. die Möglichkeiten sind hier nicht gerade toll. Aber ok, was will man ja auch damit steuern, es soll ja auch analysieren. Bin mal gespannt im Praxistest, welchen Nutzen ich von diesem smarten Produkt ziehen kann und wie es sich mit anderen Apps und Szenen schlagen wird.

Nach dem Einrichten auf jeden fall, brüllt dieses Gerät dich nicht etwa an und zeigt dir die Problemzonen deines Zuhause auf, sondern signalisiert dir sanft bei Bedarf (Touchoberfläche auf der Oberseite) über den eingefassten „LED-Strip“ und/oder über die App ob du deinen Räumen eine Fitnisskur verpassen musst oder nicht. Ansonsten schlummert dieses Gerät schön an seinem verordneten Plätzchen und hält dich durch ständige Analyse der Sensoren auf dem Laufenden.


Gerät hinzufügen

Viel ist eigentlich nicht großartig zur Einrichtung zu sagen. Nach dem Anmelden und Login in der App kannst du mit dem Einrichten beginnen. Das geht alles ziemlich flott von der Hand, denn es sind nicht viele Schritte. Allerdings benötigen die einzelnen Such-und Kopplungsvorgänge durchaus etwas längern. Aber erst schnell noch die Erlaubnis zum einsehen der Homedaten erteilen, dann drücken und kneten des Gerätes. Nein, natürlich Spass.Nach dem du den Healthy Home Coach mit deinem WLAN verbunden hast, ist die Raumzuordnung und die Vergabe der Sirinamen für die einzelnen Sensoren an der Reihe. Aber dieses kannst du wohl auch später durchführen. Allerdings muss ich sagen, dass die Sensoren leider hier in der englischen Sprache stehen im Gegensatz zur App selber. Aber keine Angst ein Wörterbuch brauchst du nicht, ist schon einleuchtend.

Nach der ganzen Geschichte kommt noch die Kopplung mit HomeKit, welche du hier direkt über die App realisieren kannst. Und das war es auch schon mit der Einrichtung.

Nach dem ganzen Gedöns zeigt die App dir die einzelnen Bedeutungen der Farben und Lacke, öhm, der farblichen Darstellungen der Ergebnisse der durchgeführten Analysen. Was bedeutet rot, was ist grün, und so weiter. Ist auf jedenfall sehr nett gemacht, wie ich finde.

 


Die Einstellungen

Naja also der Funktionsumfang und die Nutzungsmöglichkeiten sind gegenüber der Wetterstation wohl eher begrenzt. Neben der Analyse und Anzeige des Gesundheitszustandes deines Zuhause mit insgesamt vier Sensoren und Werten kannst du nicht gerade viel in der App einrichten. Du kannst Veränderungen an der HomeKit-Konfiguration vornehmen, also die Siri-Namen verändern, die Räume und dein Heim aussuchen, und das war es. Ach ja die WLAN-Anbindung kannst du natürlich noch anpassen.


Die Szenerie

Naja, also öhm, derzeit musst du leider hier noch etwas warten, ich werde versuchen irgendwie ein Fazit-/Praxisvideo von der ganzen Geschichte machen und dir erzählen, was dieses Teilchen, der Healthy Home Coach von Netatmo mir gebracht hat und ob es sich lohnt hier zuzuschlagen. Der Preis ist ja schon recht ordentlich. Die Wetterstation bekommste mit mehr Möglichkeiten aber ohne HomeKit für ca. 169€ bei Amazon und den Healthy Home Coach für schlappe 99€.


Das Video